Gesunde Ernährung – wie geht das denn?

Es geht nicht anders – es muß sein! Schon Paracelsus (und noch viele vor und nach ihm) sagten: „Laß Deine Nahrung Dein Heilmittel sein.“

Diesem Ausspruch stimme ich voll und ganz zu. Diejenigen, die mich kennen, wissen, daß ich ständig von „Ernährung“ schwatze (na ja, durchaus eines meiner Lieblingsthemen..). Ja es ist eben wirklich so: Du bist, was du ißt!!

Wenn das heute nur so leicht wäre. Kaum eine Zeitschrift, ein Blog, eine Internet-Seite, TV-Sendungen, die sich nicht mit gesunder Ernährung beschäftigten. Aber gibt es irgendeine Quintessenz? Weiß ich dann endlich, was gut für mich ist? Nö, ich finde nicht. Keine Sorge, ich fange jetzt nicht noch mal mit allem an! Meiner Meinung nach ist ganz wichtig: Essen soll Spaß machen und muß schmecken! Zudem muß es alltagstauglich sein. Was nützen die besten Ernährungstips, wenn es nicht zum Leben bzw. zum Alltag paßt?

Ja, eine Ernährungsumstellung IST schwierig. Egal in welche Richtung: vegan, vegetarisch, flexitarisch (ein schönes Wort!!), Paleo,  (das weckt doch den Neandertaler in uns), low carb, Superfood und noch 1000 andere Möglichkeiten. Jede/r kann nur für sich selbst entscheiden, was sie/er ändern will bzw. überhaupt schafft. Sicher: gesunde Ernährung ist toll, wichtig, gut für uns – doch wie zu realisieren?

Ich denke, das ist sehr schwer und aufwendig geworden! Schlagworte wie „regional“ und „saisonal“ hören sich gut an. Doch was ist denn wirklich „regional“? Da werden wir als Verbraucher oft an der Nase herum geführt, außer ich kaufe wirklich beim Bauern um die Ecke. Aber Hand aufs Herz: Wer tut das schon?

Saisonal geht so grade. Internet sein Dank! Es gibt Obst- und Gemüsekalender zum Runterladen (in Neu-Denglisch downloaden) oder als App für die ganz kleinen Computer, mit denen man auch telefonieren kann. 😉

Aber das Dilemma geht weiter: Unsere heutigen, vermeintlich gesunden, Nahrungsmittel haben im Vergleich zu früher viel weniger Vitamine und Mineralstoffe usw., d.h. einen massiven Nährstoffverlust. Beispiel:

100 g Brokoli hatte 1985 103 mg Calcium, 47 mg Folsäure / 1996 33 mg Calcium, 23 mg Folsäure /
2002 28 mg Calcium, 18 mg Folsäure. Das ist ein Verlust zwischen 52% und 73%. (Quelle: Ralf Meyer Chronisch gesund S.38).

Solche Studienergebnisse finde ich alarmierend! Wie viele Menschen denken, sie ernähren sich gesund, fühlen sich aber trotzdem abgeschlagen, „schwächeln“, haben Erkältungen oder sogar chronische Erkrankungen?

Unsere Ernährung und unsere Verdauung, hier im besonderen unser Darm, sind das A und O unserer Gesundheit! Hier müssen wir ansetzen!

Fragen dazu? Ich berate Sie gerne!

Demnächst geht es weiter, mit anderen Themen, die mir am Herzen liegen.♥