Archiv der Kategorie: Rezepte

So kanns gehen: ich wollte ein Teerezept für den Herbst posten (kommt noch); und nun haben wir fast wieder Hochsommer. Dafür jetzt ein nettes Süppchen, weil es ja doch Abends und morgens schon recht frisch ist.

Grad im Herbst braucht unser Körper etwas Warmes – ein wohliges Gefühl im Bauch. Damit wir uns nicht erkälten.

Ein leckeres Süßkartoffelsüppchen – schnell gemacht. Ihr benötigt:

  1. ein Stückchen Ingwer – nach Geschmack (wer es gerne schärfer mag, ruhig mehr)
  2. 2 – 3 Zwiebeln
  3. Öl oder Ghee
  4. 1 Tl oder mehr Harissa-Gewürz oder Karawane o.ä.
  5. 2 EL Gomasio
  6. 700 g gewürfelte Süßkartoffeln
  7. ca. 1 Liter Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht)
  8. ca. 200 g Pilze
  9. Kräuter zum Garnieren

1 bis 3 in Öl andünsten bis das Gewürz lecker riecht. Dann die Brühe und die Süßkartoffeln dazu und köcheln lassen; ca. 20 Minuten. Wenn alles weich ist, mit dem Pürierstab oder was Ihr sonst dafür nehmt, pürieren.

Die Pilze in Öl, ev. mit Zwiebeln anbraten, dazu noch das Gomasio. Dann über die Suppe geben (die jetzt schon auf dem Teller sein darf) und noch mit Kräutern garnieren.

Guten Appetit!!

Was sagt die TCM (traditionelle chinesische Medizin) dazu? Suppen sind immer gut! Sie nähren uns, halten uns warm. Gerade bei zurückgehenden Temperaturen: SUPPE.

Aber das wußte ja auch schon unser Omma! ;-)

 

Es soll Frühling werden

So, dass hoffen wir mal. Für den Fall, der Frühling überrascht uns, noch schnell ein Rezept für Euch…

Frühlings-Tee

Brennnessel * Löwenzahn * Rosenblätter * Rosmarin * Bärentraube * Birkenblätter * Gänsefingerkraut * Orangenblüten * Melisse * Rotklee

Alles zusammen mischen. Je nach Gusto von dem einen Pflänzchen mehr und von dem anderen weniger.

1 EL auf 1 Kanne. Mit kochendem Wasser übergießen und ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Vorsicht: entschlackt und entwässert. Also absolut tauglich für den Frühlings-Start am Sonntag (zumindest laut Wetterbericht).

Laßt es Euch gut gehen!!!

Ergebnisse des meditativen Schnibbelns

Liebe Schnibbler-Gemeinde!

Das Kraut liegt sozusagen in den letzten Zügen. Mein Weißkraut braucht vielleicht noch 2-3 Tage, dann dürfte es gut sein. Ich freu mich schon drauf, weil …..

  • es gut für den Darm ist
  • damit fürs Immunsystem
  • jedes Essen aufpeppt (ja ich schmeiß ein Händchen voll sogar in grünen Salat)
  • und einfach toll schmeckt

Das rote Sauerkraut, mit roter Beete und Rotkraut wird sicherlich noch vor dem Jahresende soweit sein. Leider hatte ich hier einen Totalausfall: 1 Bügelglas war verschimmelt. Hm, wahrscheinlich habe ich nicht sauber genug gearbeitet. Tat mir in der Seele weh, mußte aber weg. Die anderen Gläser sehen gut aus. Das rote ist mein absolutes Lieblingskraut, weil…

  • siehe oben
  • und es es sieht einfach nur klasse aus, vor allem in „normalem“ Salat

Probiert es einfach mal aus – gesünder geht’s nicht!

Bleibt gesund!!!

 

Meditationsschnibbeln – Teil 2 oder die Helferlein im Darm

Ich hoffe, es gibt mittlerweile eine „Fan-Gemeinde“ Meditationsschnibbeln 😉

Aber ich versprach, noch etwas zu den lebenden Helferlein im Sauerkraut respektive Darm zu erzählen.

Nun ja, in unserem Darm leben Milliarden von Bakterien. Viele unterschiedliche Gattungen; einige können sich gut leiden, andere wiederum nicht. Aber alle sind spezialisiert. Normalerweise sollte ein Gleichgewicht (kommt mir als TCM-Therapeutin sehr entgegen = Yin und Yang sind ausgeglichen) herrschen, allerdings ist das der Wunschtraum von uns Therapeuten. Durch verschiedenste innere und äußere Einflüsse (Stress, Nahrungsmittel uvm.) verändert sich die sogenannte Darmflora. D.h. Gruppen von bestimmten Bakterien gewinnen die Oberhand und machen unserem Darm und uns Beschwerden. Das kann z.B. sein

  • ein Blähbauch nach bestimmten Speisen
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Rumpeln im Darm bis hin zu Schmerzen

um nur einige zu nennen.

Ja und tatsächlich, die einfachste Lösung ist erst einmal Sauerkraut und/oder anderes Milchsäure vergorenes Gemüse. Aber wirklich vergoren – nicht „pseudo“ fertig gekauft. Diese Nahrungsmittel sind meist nur süß-sauer „veredelt“ und haben nichts, aber auch gar nichts mit wirklicher Milchsäure-Gärung zu tun. Deshalb – ran an die Kohlköpfe!

Demnächst geht es weiter mit dem Darm! Behandelt ihn gut – vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit. Soviel Süsses, Fettes – dann noch der Glühwein obendrauf! Puh!

HINWEIS: Natürlich ist Sauerkraut kein anerkanntes Therapeutikum und ersetzt keinesfalls den Besuch beim Arzt. Schmerzen und Veränderungen im Magen-Darmtrakt gehören auf jeden Fall schulmedizinisch abgeklärt!

Sauerkraut und Co.

Was macht frau am Wochenende bei schlechtem Wetter? Rumgammeln? Nein – Sauerkraut. So war es letztens bei mir. Das Wetter ließ zu wünschen übrig, der beste Ehemann aller Zeiten mußte arbeiten. Aber ein Lichtblick in meiner Küche: Weißkohl. Ein schönes schweres Köpfchen, das mich geradezu einlud, mal wieder „meditativ zu schnibbeln“. Ja wirklich: meditatives Gemüseschnibbeln. Könnte ich doch direkt mal als Entschleunigungskurs anbieten mit späterem leckeren Aufessen. Aber der Reihe nach! Weiterlesen

Eigentlich ist ja schon Herbst

So kanns gehen: ich wollte ein Teerezept für den Herbst posten (kommt noch); und nun haben wir fast wieder Hochsommer. Dafür jetzt ein nettes Süppchen, weil es ja doch Abends und morgens schon recht frisch ist.

Grad im Herbst braucht unser Körper etwas Warmes – ein wohliges Gefühl im Bauch. Damit wir uns nicht erkälten.

Ein leckeres Süßkartoffelsüppchen – schnell gemacht. Ihr benötigt:

  1. ein Stückchen Ingwer – nach Geschmack (wer es gerne schärfer mag, ruhig mehr)
  2. 2 – 3 Zwiebeln
  3. Öl oder Ghee
  4. 1 Tl oder mehr Harissa-Gewürz oder Karawane o.ä.
  5. 2 EL Gomasio
  6. 700 g gewürfelte Süßkartoffeln
  7. ca. 1 Liter Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht)
  8. ca. 200 g Pilze
  9. Kräuter zum Garnieren

1 bis 3 in Öl andünsten bis das Gewürz lecker riecht. Dann die Brühe und die Süßkartoffeln dazu und köcheln lassen; ca. 20 Minuten. Wenn alles weich ist, mit dem Pürierstab oder was Ihr sonst dafür nehmt, pürieren.

Die Pilze in Öl, ev. mit Zwiebeln anbraten, dazu noch das Gomasio. Dann über die Suppe geben (die jetzt schon auf dem Teller sein darf) und noch mit Kräutern garnieren.

Guten Appetit!!

Was sagt die TCM (traditionelle chinesische Medizin) dazu? Suppen sind immer gut! Sie nähren uns, halten uns warm. Gerade bei zurückgehenden Temperaturen: SUPPE.

Aber das wußte ja auch schon unser Omma

 

Mal was „Unkrautiges“

Mal was „Unkrautiges“

Auch wenn es nicht mehr sooo heiß ist. Hier mal eine Alternative zur herkömmlichen Limo.

Giersch-Limo

giersch, unkraut, unkrautiges

Ja, ich höre schon die Aufschreie der Gärtner: „Unkraut. 1 x im Garten immer im Garten. Muß man rausreißen!“ Ne, ne. Einfach aufessen bzw. hier und heute „auftrinken“.

Rezept:

1 Bund Giersch / 1- 2 Zweige Pfefferminze/ 1-2 Zweige Salbei
1 Biozitrone oder Limette in Scheiben geschnitten

in ein großes Glasgefäß geben
mit 1 Liter Apfelsaft aufgießen und ca. 3-5 Stunden ziehen lassen
dann mit Sprudelwasser aufgießen
und genießen

Ein ultimativer Durstlöscher, der auch noch super gesund ist!

 

Demnächst noch mehr Rezepte…